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Vergleichsschießen der Paare im Ankerrott – 2019

Einmal im Jahr findet beim Ankerrott das obligatorische Vergleichsschießen zwischen den Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren statt. Im Gegensatz zum bisherigen Vergleichsschießen sollte diesmal das Hauptaugenmerk auf die Paarwertung im Ankerrott gelegt werden.

Wie üblich wird auch das Paarschießen wie ansonsten das direkte Vergleichsschießen der Geschlechter in den zwei bekannten Schießdisziplinen auf dem Luftgewehr- und Kleinkaliber-Stand ausgetragen. Pro Teilnehmer gilt es jeweils 15 Wertungsschüsse in den zwei Schießdisziplinen bestmöglich abzugeben.

Somit ist in der Paarwertung unter der Schützinnen und Schützen in Summe die Gesamtringzahl von 600 Ringen zu erreichen. Diese setzen sich aus den Einzelergebnissen der jeweiligen Paare (300 Ringe Damen, 300 Ringe Herren) zusammen. Dass die Ankerrott-Damen schießen können, beweisen sie regelmäßig an den Schießabenden unter der Leitung der Schießgruppenleiterin Rita Korte.

Nach einem spannenden Wettkampf wurden folgende Paarplatzierungen ermittelt:

Platzierung Paarwertung Gesamtringzahl
1. Platz Silke Vlaanderen (233 Ringe)  Patrick Vlaanderen (256 Ringe) 489 (Ringe)
2. Platz Cathrin Hasubski (213 Ringe) Marco Hasubski (213 Ringe) 461 (Ringe)
3. Platz Annalena Reinwald (201 Ringe)  Fabian Krüger (242 Ringe) 443 (Ringe)
4. Platz Maalen Tautz (204 Ringe) Jannik Krüger (230 Ringe) 434 (Ringe)
5. Platz Sandra Hussaarts (181 Ringe) Michiel Hussaarts (246 Ringe) 427 (Ringe)
6. Platz Birgit Breuning (147 Ringe) Dr. Stephan Breuning (256 Ringe) 403 (Ringe)
7. Platz Karin Limper (201 Ringe) Uwe Kather (133 Ringe) 334 (Ringe)

Im direkten Vergleich zwischen den Ankerrott-Damen zu den Ankerrott-Herren, haben die Herren mit einer Gesamtringzahl von 1611 Ringe zu 1380 Ringe gewonnen.

Den Monatspokal der Herren sicherte sich Schützenbruder Dr. Stephan Breuning mit einer 10,6-Wertung vor Patrick Vlaanderen (10,2).

Als beste Einzelschützin konnte sich Katja Zeiger mit einer optimalen Ringzahl von 150 Ringe im LG-Schießen und 96 Ringe auf dem KK-Stand behaupten.

Bei den Herren hatte der Nachwuchs die Nase vorn. Michel Hasubski errang mit einem Gesamtergebnis von 269 Ringe das beste Einzelergebnis des Abends.

Dr. Stephan Breuning, Cathrin Hasubski, Silke Vlaanderen, Katja Zeiger (im Vordergrund) sowie Marco Hasubski und Patrick Vlaanderen (im Hintergrund) v.l.n.r.

Rottführer Marco Hasubski bedankt sich für die sehr guten Schießergebnisse der Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren.

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Gewinner des Herbstpokals 2019 – Matthias Richter

Im September wird im Ankerrott, zur Vorbereitung auf den Bataillonspokal im Alten Blomberg Schützenbataillon, traditionell der Herbstpokal ausgeschossen. Das Regularium besagt, dass neben den vier Pokalen (Herbstpokal Platz 1 bis Platz 3, Ü60-Pokal) auch der obligatorische Monatspokal und die Ehrenscheibe ausgeschossen werden.

Der Schießwettbewerb umfasst wie immer zwei Schießdisziplienen. Die Königsklasse, das  Kleinkaliberschießen auf dem 50-Meter-Stand, sowie das Luftgewehrschießen auf der 10-Meter-Bahn. Im Optimum gilt es 300 Ringe als mögliche Gesamtringzahl zu erreichen.

Als Gewinner des Herbstpokalschießens 2019 konnte sich Schützebruder Matthias Richter (282 Ringe) vor seinen Kontrahenten Lennat Brendel (272 Ringe) und Michael Kujath (263 Ringe) durchsetzten. Hierbei gilt es besonders, neben den altgedienten Schützenbrüder Matthias Richter und Michael Kujath, die ruhige Hand und das junge Auge von Lennart Brendel hervorzuheben. Lennart gehört zu einer mittlerweile ansehnlichen angewachsenen Gruppe von Ankerrott-Jungschützen.

Den Ü60-Pokal sicherte sich in diesem Jahr Dieter Uder.  Die Ehrenscheibe sicherte sich Jonas Buch beim 9ten Schuß und einer gewerteten 10,1. Jonas reiht sich ebenfalls in die Gruppe der Ankerrott-Jungschützen ein.

Den Monatspokal konnte Tino Bahl für sich beanspruchen.

Gewinner und Platzierten im Ankerrott: M.Kujath, T.Bahl, L.Brendel, J.Buch, M.Richter, D.Uder, begleitet durch Rottführer M.Hasubski (v.l.)

Ergebnisse Herbstpokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Matthias Richter 146 136 282 1
Lennart Brendel 131 141 272 2
Michael Kujath 127 136 263 3
Gewinner Ü60 Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Dieter Uder 127 137 264 1
Gewinner Ehrenscheibe Ringe KK Ringe LG Ringe Summe 10er
Jonas Buch 118 123 241 10,1
Gewinner Monatspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe 10er
Tino Bahl 124 132 256 10,0

 

Familienschnatgang 2019

Dass das Ankerrott sich bei seinem jährlich stattfindenden Familienschnatgang sportlich darstellt ist auch über ABS-Rottgrenzen hinaus kein Geheimnis mehr. Auch in diesem Jahr wurde der Familienschnatgang zu einem besonderen sportlichen Ereignis.

Nachdem sich die Teilnehmer traditionell am Anker in der Reinickendorfer Straße zusammengefunden haben, ging es bei bestem Wetter um die 30 °C in Richtung Maspe. Um den älteren Schützenschwestern- und Brüdern gerecht zu werden wurde ein Fahrdienst in Anspruch genommen. Am Dorfgemeinschaftshaus angekommen, gab es schon die erste Stärkung mit Kaffee und Kuchen. Dies sollte sich gerade für später als besonders Zweckmäßig erweisen.

Gerne folgte der Rottführer Marco Hasubski der schönen Idee unseres langjährigen Schützenbruders Dieter Uder. Dieter Uder hatte schon früher einmal die Idee eingebracht, ein Rott-Event mit einem Boßeln-Wettbewerb zu verbinden. Soweit sollte es heute nun sein.

Übungswürfe im Ankerrott

Gemäß Wikipedia wird Boßeln wie folgt definiert (Auszug)

 Boßeln (in einigen Regionen als Klootschießen bezeichnet, auch wenn sich diese beiden verschiedenen Sportarten nur teilweise überschneiden) ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird.

Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Boßeln wird in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen (Feldern, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt. Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. Als Einzelsportart wird auf Weite geworfen.

(Vollständiger Beitrag, siehe https://de.wikipedia.org › wiki › Boßeln)

Die gewählte Strecke, abseits von befahreren Straßen, war im Vorfeld schnell aussgemacht und sollte letztendlich zum Bestimmungsort der geselligen Abendveranstaltung führen.

Nachdem zwei Mannschaften, selbstverständlich mit weiblicher Beteiligung von Schützenschwestern, gefunden waren ging es auch schon los. Das ausgelobte Ziel des Boßelns in Herrentrup, sprich der private Garten des Rottmeisters Michiel Hussaarts und seiner Gattin Sandra, wurde wurfkräftig angegangen.  Die eigentliche Spielstätte, der Reckenbrucherweg mit dem Übergang in den Reckenbruch mitsamt seiner angrenzenden Felder, stellte sich mitunter als herausfordend dar. Zeitweilig musste die ca. 10,5 cm und 1 Kg schwere Boßelkugel, wie bei einer jagdlichen Nachsuche, aus den angrenzenden Agrarbereichen wiedergefunden werden.

In Herrentrupp angekommen ging es direkt in den einladend geschmückten Garten von Familie Hussaarts. Kühle Getränke und leckere Speisen sorgten bis in die späten Nachtstunden für einen sehr schönen und kurzweiligen Abend.

Vielen Dank Sandra und Michiel für die Bereitstellung der wunderschönen Örtlichkeiten.

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Gewinner des Frühjahrspokals 2019 – Josch Buch

In Vorbereitung auf unser Schützenfest im Juli bietet das Frühjahrspokalschießen im Ankerrott die Möglichkeit, die Treffsicherheit für den Königsschuss zu prüfen.

Als Gewinner des Herbstpokalschießens 2018 bestätigte Josch Buch auch beim Frühjahrspokalschießen 2019 sein zielsicheres Auge gepaart mit einer ruhigen Hand. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Endergebnis mit 281 Ringen zum ersten Platz reichte. Dicht gefolgt auf Platz zwei, Michiel Hussaarts mit 279 Ringen. Den dritten Platz mit 269 Ringen belegte Dr. Stephan Breuning.

Den Ü60-Pokal sicherte sich in diesem Jahr Michael Kujath.  Den Monatspokal konnte Markus Otto für sich beanspruchen.

Der Schießwettbewerb gestaltet sich traditionell in zwei Schießdisziplienen. Dem Kleinkaliberschießen auf dem 50-Meter-Stand. Sowie das Luftgewehrschießen auf der 10-Meter-Bahn. In Summe konnte die Gesamtringzahl von 300 Ringen erzielt werden.

Auch wenn es aktuell noch nicht für die forderen Plätze reichte, haben sich unsere Jungschützen hervorragend geschlagen.

Die Gewinner des Abends: M.Kujath, M.Otto, Dr.S.Breuning, M.Hussaarts, J.Buch geehrt durch  Rottführer M.Hasubski (v.l.)

Ergebnisse Frühjahrspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Josch Buch 141 140 281 1
Michiel Hussaarts 138 141 279 2
Dr. Stephan Breuning 125 136 261 3
Gewinner Ü60 Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Michael Kujaths 124 133 257 1
Gewinner Monatspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Markus Otto 118 143 261 1

 

Tanz in den Mai 2019 – Hamburger Berg

Am vergangenen Dienstag, pünktlich um 18.00 Uhr, war es dann auch wieder auf dem Hamburger Berg soweit. Im Einzugsgebiet des Ankerrotts, dem 13. Rott im Alten Blomberger Schützenbataillon, eröffnete Rottführer Marco Hasubski den „Tanz in den Mai“.

Wie schon aus den vergangenen Jahren bekannt, wurde die Grünfläche an der Reinickendorferstraße, Ecke Schöneberger Straße zu einer kleinen Eventfläche mit Getränke-, Grill- und Toilettenwagen und Zelten umfunktioniert. Wettergott Petrus meinte es an diesem Abend besonders gut mit dem Ankerrott. Bei Temperaturen um 17 °C und einem leicht böigen Wind bei fast wolkenlosen Himmel ließen die zahlreichen Besucher auch nicht lange auf sich warten.

Schnell fülhlen sich die Besucher bei Gesprächen heimisch

Die Sitzplätze in den bereitgestellten Zelten wurden, auch und gerade wegen der liebevoll floral dekorierten Tische, zahlreich besetzt. Wie sich wieder einmal schnell herausstellte ebenso eine gute Wahl um die leckeren Spezialitäten lippischer Fleischerkunst mit kühlen Getränken zu genießen.

Jung und Alt erfreuten sich gleichermaßen an den Ankerrottdamen in der Sektbar. Gewohnt charmant betrieben sie musikalisch unterstützt durch aktuelle Chartplatzierungen den Wertmarken- und Süßigkeitenverkauf. Ebenso sorgten die Damen für reichlich Spielzeug für die kleinen Gäste.

Die Qual der Wahl, nicht nur bei den kleinen Gästen

Bis spät in die Nacht wurde ausgelassen gefeiert und das Fazit vieler Besucher des Abends war. „Eine sehr gelungene Veranstaltung die Magnetwirkung hat. Hier trifft man Freunde und Bekannte wieder, die vielleicht schon ein bisschen aus dem persönlichen Blickfeld entschwunden sind. Ein schöner Mehrwert für Blomberg und den Hamburger Berg“.

 

Treffender als in dem Fazit beschrieben hätte es Rottführer Marco Hasubski und das Ankerrott nicht sagen können. Somit bleibt letztlich nur der Dank an alle Teilnehmer, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Das Ankerrott bedankt sich herzlichst bei allen Teilnehmern und freut sich auf das nächste Jahr zum gemeinsamen Tanz in den Mai.

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Rottführerpokal 2019

Das diesjährige Rottführerpokalschießen der Damen aus dem Ankerrott wurde am Donnerstag, den 21. April wieder auf einem der Luftgewehrstände in der Schießhalle ausgeschossen. Das Reglement in der Schießdisziplin, Luftgewehr 10-Meter-Auflage, ließ wieder 15 Wertungsschüsse mit einer Höchstringzahl von 150 Ringen zu.

Um 18.00 Uhr begrüßte die Schießgruppenleiterin Rita Korte die zahlreich erschienen Ankerrottdamen und eröffnete damit gleichzeitig den Wettbewerb. Von den 17 erschienen Ankerrottdamen gingen 14 Damen aktiv in den Wettkampf um die Trophäe zu gewinnen. Die verbleibenden Damen die nicht an dem Schießwettbewerb teilnahmen genossen dennoch den Abend im Kreis ihrer Schützenschwestern bei Gesprächen.

Gegen 20.30 Uhr, nachdem die Schießergebnisse ermittelt wurden, führte der Rottführer Marco Hasubski die obligatorische Siegerehrung durch. In diesem Rahmen wurden die drei bestplatzierten Damen, wie auch Rita Korte für ihren Einatz um die Damenschießgruppe, mit jeweils einem kleinen Blumenstrauß bedacht.

Rita Korte, fachkundig und gewissenhaft bei der Auswertung

Der Siegerin des diesjährigen Rottführerpokalschießens, Katja Zeiger, wurde zusätzlich der Rottführerpokal überreicht.

Der Rottführerpokal hat eine Gewinnerin, Katja Zeiger mit Rottführer Marco Hasubski

Eine charmante Truppe, die Ankerottdamen

Anschließend, was auch schon zu einer kleinen Tradition im Laufe der Jahre geworden ist, wurden Extra Große Pizzen für ein gemeinschaftlichen Abendessen serviert.

Ergebnisse des Rottführerpokalschießens 2019

Name Ringzahl
1. Platz Katja Zeiger 141
2. Platz  Resi Siekmann 135
3. Platz  Andrea Buch 134

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Gänseschießen im Ankerrott – 2018

Traditionell schließt das Ankerrott-Jahr im Dezember mit dem Gänseschießen. Im Alter Saal, in der Blomberger Schießhalle, herrschte wieder bei gemütlichem Kerzenschein festliche Feierstimmung Zuvor hatten, wie schon in den vergangenen Jahren, viele fleißig helfende Hände die Frau des Rottmeisters, Sandra Hussaarts, bei der Gestaltung der Räumlichkeiten unterstützt.

Rottführer Marco Hasubski bedank sich bei seinen Frauen, Sandra Hussaarts und Catrin Hasubski (l.u r.)

Wie schnell doch auch so ein schützenfestfreies Jahr vergeht, resümierte Rottführer und Oberleutnant Marco Hasubski in seiner obligatorischen Festansprache. Ebenso stellte er mit besonderem Stolz auch ein Alleinstellungsmerkmal im ABS heraus. Die immer im schützenfestfreien Jahr durchgeführte mehrtägige Ankerrott-Rottfahrt. In diesem Jahr hatte sich wieder eine stattliche Gruppe von Ankerrott-Damen und -Herren zusammengefunden, um gemeinschaftlich die Lübecker-Bucht an der Ostsee zu besuchen.

Kulturell wurde selbstverständlich, was zum Gänseschießen auch schon Tradition ist, an diesem Abend wieder etwas geboten. Bereits zum fünften Mal führte der Meisterchor im Sängerverbund NRW, Iuvento musica, mit modernen Gesangsstücken zum besten Gelingen des Abends bei.

Iuvento musica bei einer musikalische Darbietung

Ein Novum des Abends war das sprichwörtliche Gänseschießen. Seit vielen Jahren wurden wieder drei Preise im Paarschießen auf dem Luftgewehrstand ausgeschossen. Um die Chance für die ewigen Zweiten im Schießen zu wahre, wurde zusätzlich ein Würfelspiel zur endgültigen Entscheidung über die Platzierung eingebunden.

Platzierungen der Gewinner:

  1. Platz: Lenhard Brendel und Leon Vlaanderen (Gans)
  2. Platz: Dr. Jochaim Harms (Ente)
  3. Platz: Marie Buch und Andreas Rensing: (Genusstüte)

Rottmeister Michiel Hussaarts (links) bei der Preisvergabe

Allen Teilnehmern bereitete die ausgelassene Stimmung einen kurzweiligen und rundum gelungenen Abend der bis in die frühen Morgenstunden anhielt.

Das Ankerrott wünscht allen Schützenschwestern und Brüdern sowie allen Blombergern ein glückliches und vor allem gesundes Schützenfestjahr.

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Dr. Stephan Breuning – Bester Einzelschütze beim Bataillonspokal 2018

Zum diesjährigen Bataillonspokal konnte sich auch das Ankerrott über einen tollen Erfolg freuen. Unser Schützenbruder Dr. Stephan Breuning konnte die Trophäe für den „Besten Einzelschützen“ erringen.

Bester Einzelschütze, Dr. Stephan Breuning
Foto: © brink-medien

Zuvor aber musste Ankerrottschütze Breuning mit zwei weiteren Schützenbrüdern mit identischer Ringzahl von 29 Ringe ins Stechen.

Während des Stechens sollte für alle beteiligten Schützenbrüder die Anspannung bis aufs Maximum gesteigert werden. Das geleistete Schießergebnis konnte der Schütze nach der Schussabgabe auf der elektronischen Auswerteeinrichtung nicht einsehen.

Somit blieben die Ergebnisse der drei Schützen bis zur Preisverleihung durch Oberst Peter Begemann verdeckt. Alle drei Schützen lieferten sehr gute Ergebnisse, wobei die 10,4 von Dr. Stephan Breuning an diesem Abend nicht zu toppen war.

Insgesamt nahmen über 200 Schützen aus den 13 Röttern am Vergleichsschießen teil.

Mit sehr guten 132 Ringe gewann das Schlemperott die begehrteste Trophäe, den Bataillonspokal. Das Stuhlrott konnte mit 134 Ringe den Vorjahreserfolg mit dem Oberst-Peter-Begemann-Pokal bestätigen. Der Volksbankpokal ging an das Immertreurott mit 129 Ringe. 155 Ringe reichten dem Rosenrott zum Gewinner des ABS-Wanderpokals.

Den unter den Ehrenoffizieren und -schützen ausgeschossenen Ernst-Tappe-Wanderpokal nahm Dieter Raddatz mit 29 Ringe aus dem Nelkenrott entgegen.

Oberst Begemann und die Gewinner des Abends
Foto: © brink-medien

Rottfahrt 2018 – Hansestadt Lübeck

Um eine liebgewonnene Tradition im Ankerrott fortzuführen, brachen am Freitag, den 21.09.2018 um 7.00 Uhr, 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ankerrottfahrt auf.  Wie schon seit etlichen Jahren führt das Ankerrott immer im schützenfestfreien Jahr eine dreitägige, mit Highlights angereicherte Rottfahrt durch. Neben den Schützenschwestern und -brüdern komplettieren auch immer wieder befreundete Teilnehmer des Ankerrotts die Tourgruppe.

Die diesjährige Ankerrott-Tour führte die Teilnehmer von Blomberg aus, Kurs Nord-Nordost durch die Lüneburger Heide, bis zu Bestimmungsort Bad Schwartau, ca. fünf Kilometer nördlich von Lübeck gelegen. Dem Namensgeber der gleichnamigen Ostseebucht.

Hier erwartete die Teilnehmer in unmittelbarer Nähe zum Fluss Schwartau gelegenes,  attraktives seit 1924 familiär geführtes Waldhotel Riesebusch auf den Bezug. Das Haus beherbergte zudem auch schon den, im Jahr 1929 durch die Schwedische Akademie mit einem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten, deutschen Schriftsteller Paul Thomas Mann. Buddenbrooks – Verfall einer Familie (1901) ist das früheste unter den großen Werken Thomas Manns und gilt heute als der erste Gesellschaftsroman in deutscher Sprache von Weltgeltung.

In dieser vortrefflichen Umgebung endet der erste Tag mit einem exzellenten 3-Gänge Menü, gefolgt von einem geselligen Abend mit musikalischer Begleitung.

Der zweite Tag begann zur Stärkung mit einem ausgezeichneten Frühstück bevor es mit dem Bus nach Travemünde ging. Nach einem entspannten Spaziergang über die Promenade,  bestiegen die Teilnehmer das Panoramaschiff MS Hanse. Nach einer gut eineinhalb stündigen Fahrt lief die MS Hanse nach dem Genuss von leckerem Bordkaffee und Kuchen in Lübeck ein.

 

 

 

Die eigenständige Entdeckungstour der Lübecker Altstadt wurde direkt in Anspruch genommen. Es gab ja schließlich viel zu sehen und schon im Vorfeld des geführten Stadtrundgangs zu erkunden.

Die Lübecker Altstadt, welche der historische Stadtkern von Lübeck und von der Ausdehnung das größte deutsche Flächendenkmal des UNESCO-Welterbes. Es liegt auf einer ca. 100 Hektar großen, von Wasserläufen und den Resten der Wallanlagen umgebenen dicht bebauten Insel, die Ende 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Diese historische Insel zwischen der Trave und dem Elbe-Lübeck-Kanal ist von den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer mit den erhaltenen Stadttoren Burgtor und Holstentor sowie der frühneuzeitlichen Befestigungswerke und Hafenanlagen des 19. Jahrhunderts umgeben.

Die Ansicht der Altstadt wird durch die Sieben Türme geprägt. Die Straßenansicht wird durch zahlreiche Giebelhäuser verschiedener Epochen geprägt, darunter auch der Backsteingotik. Hinter den Giebelhäusern schließen sich typischerweise die Lübecker Gänge und Höfe an. Die Hansestadt erhielt 1160 das Stadtrecht und wird auch „Stadt der Sieben Türme“ oder „Tor zum Norden“ genannt. Aber auch als „Klein Amsterdam“ bekannt, trägt sie den Namen in Anlehnung an die große Schwester in den Niederlanden wohl zu Recht. Die Impressionen von „Klein Amsterdam“, als vollständig von Wasser umgebenen Altstadtkern, wurden noch einmal während der Busfahrt unterstrichen.

Am Waldhotel angekommen wartete schon nach einer kleinen Erfrischungsphase ein sehr schönes 3-Gänge Menü. Zum gemütlichen Ausklang des Abends verköstigten die Teilnehmer noch weiter norddeutsche Traditionsgetränke.

Der dritte Tag ist leider schon der Abreisetag. Es geht wieder zurück in die  ostwestfälische Heimat. Vorher aber noch einmal in gemeinschaftlicher Runde gehaltvoll Gefrühstückt und gut gestärkt an den Timmendorfer Strand. Jetzt spielt auch das Wetter besser mit. Aber eine steife Brise wie der Norddeutsche zu sagen pflegt weht noch immer.

Bevor es endgültig zurück ins Lippische geht noch einen kleinen Abstecher Richtung Hemmelsdorfer See, westlich von Travemünde. Hier besuchen die Teilnehmer noch Karls Erlebnishof, eine Mischung aus Hofladen, gläserner Manufaktur, Restaurantbetrieb und Fahrgeschäften. Hier können neben einer Holzofen-Bäckerei, Marmeladenküche auch eine Bonbon-Manufaktur besichtigt werden. Probieren inklusive.

 

 

 

Anschließend geht es jetzt aber wirklich los. Diesmal liegt der Kurs Süd-Südwest an. Nach einer ereignislosen Rückfahrt kommen alle Teilnehmer gut gelaunt aber auch müde wieder in Blomberg an. Aber das Resümee ist bei allen Teilnehmern einstimmig. Bei dieser hervorragenden Ausarbeitung durch die Rottführung sind wir schon auf die nächste Ankerrottfahrt gespannt.

weiter Fotos zur Rottfahrt, hier

Familienschnatgang 2018

Zum Ende der Sommerferien war es wieder soweit, das Ankerrott beging den allseits beliebten Familienschnatgang. Waren die Aussichten auf ein sonniges und trockenes Wochenende bei diesem Jahrhundertsommer selten besser.

Der Fünfmonatszeitraum von April bis August führte zudem durch den wärmsten April und Mai seit den Wetteraufzeichnungen. Durchschnittstemperaturen in Blomberg, die sonst nur 1.000 bis 1.500 Kilometer weiter südlich gemessen werden deuteten auf einen fantastischen Nachmittag, mit einer kleinen Outdoor-Aktivität auf der Minigolfanlage in der Walkenmühle, hin.

Zentraler Treffpunkt war wie immer der Anker an der Reinickendorfer Straße. Doch ein sich ankündigendes Tiefdruckgebiet namens Wanda sollte schon im Vorfeld für wechselhaftes Wetter und ungewohnt kalte Temperaturen sorgen.

So wurden die Teilnehmer bei ihrem Schnatgang durch Blomberg von Regengüssen bei ca. 16 °C auf eine harte Probe gestellt. Würde das Wetter beim Eintreffen an der Minigolfanlage mitspielen?

Zuerst schien es sich auch so zu fügen, sodass der Spielbetrieb auf der 18-Loch Betonspielstätte aufgenommen wurde. Die Treffsicherheit sollte sich auch ohne Diopter und Ringkorn, dafür aber mit einem Putter (Schläger zum Einlochen) und den mit Dimples (Grübchen zur Reduzierung des Strömungswiderstandskoeffizienten) durchsetzten Minigolfball, bewältigen lassen.

Ziel erkannt, Rottführer Marco Hasubski bereitet sich zum Schlag vor

Soweit ging sich alles gut an. Bis Wandas Vorboten wieder aktiv in den Spielbetrieb eingriffen und diesen hämmten. Während der folgenden längeren Spielunterbrechung einigte man sich schließlich darauf die Teilnehmer mit Sammeltaxen an den eigentlichen Bestimmungsort des Familienschnatgangs zu verbringen. So fuhr man letztendlich die restliche Wegstrecke zum eigentlichen Ziel des Familienschnatgangs, das Rottlokal des befreundeten Eichenrotts „In der Pütten“.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde es dennoch ein schöner Abend in geselliger Runde. Gutes Essen, gepaart mit den zugehörigen Getränken ließen den verregneten Nachmittag schnell vergessen.