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Rottfahrt 2018 – Hansestadt Lübeck

Um eine liebgewonnene Tradition im Ankerrott fortzuführen, brachen am Freitag, den 21.09.2018 um 7.00 Uhr, 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ankerrottfahrt auf.  Wie schon seit etlichen Jahren führt das Ankerrott immer im schützenfestfreien Jahr eine dreitägige, mit Highlights angereicherte Rottfahrt durch. Neben den Schützenschwestern und -brüdern komplettieren auch immer wieder befreundete Teilnehmer des Ankerrotts die Tourgruppe.

Die diesjährige Ankerrott-Tour führte die Teilnehmer von Blomberg aus, Kurs Nord-Nordost durch die Lüneburger Heide, bis zu Bestimmungsort Bad Schwartau, ca. fünf Kilometer nördlich von Lübeck gelegen. Dem Namensgeber der gleichnamigen Ostseebucht.

Hier erwartete die Teilnehmer in unmittelbarer Nähe zum Fluss Schwartau gelegenes,  attraktives seit 1924 familiär geführtes Waldhotel Riesebusch auf den Bezug. Das Haus beherbergte zudem auch schon den, im Jahr 1929 durch die Schwedische Akademie mit einem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten, deutschen Schriftsteller Paul Thomas Mann. Buddenbrooks – Verfall einer Familie (1901) ist das früheste unter den großen Werken Thomas Manns und gilt heute als der erste Gesellschaftsroman in deutscher Sprache von Weltgeltung.

In dieser vortrefflichen Umgebung endet der erste Tag mit einem exzellenten 3-Gänge Menü, gefolgt von einem geselligen Abend mit musikalischer Begleitung.

Der zweite Tag begann zur Stärkung mit einem ausgezeichneten Frühstück bevor es mit dem Bus nach Travemünde ging. Nach einem entspannten Spaziergang über die Promenade,  bestiegen die Teilnehmer das Panoramaschiff MS Hanse. Nach einer gut eineinhalb stündigen Fahrt lief die MS Hanse nach dem Genuss von leckerem Bordkaffee und Kuchen in Lübeck ein.

 

 

 

Die eigenständige Entdeckungstour der Lübecker Altstadt wurde direkt in Anspruch genommen. Es gab ja schließlich viel zu sehen und schon im Vorfeld des geführten Stadtrundgangs zu erkunden.

Die Lübecker Altstadt, welche der historische Stadtkern von Lübeck und von der Ausdehnung das größte deutsche Flächendenkmal des UNESCO-Welterbes. Es liegt auf einer ca. 100 Hektar großen, von Wasserläufen und den Resten der Wallanlagen umgebenen dicht bebauten Insel, die Ende 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Diese historische Insel zwischen der Trave und dem Elbe-Lübeck-Kanal ist von den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer mit den erhaltenen Stadttoren Burgtor und Holstentor sowie der frühneuzeitlichen Befestigungswerke und Hafenanlagen des 19. Jahrhunderts umgeben.

Die Ansicht der Altstadt wird durch die Sieben Türme geprägt. Die Straßenansicht wird durch zahlreiche Giebelhäuser verschiedener Epochen geprägt, darunter auch der Backsteingotik. Hinter den Giebelhäusern schließen sich typischerweise die Lübecker Gänge und Höfe an. Die Hansestadt erhielt 1160 das Stadtrecht und wird auch „Stadt der Sieben Türme“ oder „Tor zum Norden“ genannt. Aber auch als „Klein Amsterdam“ bekannt, trägt sie den Namen in Anlehnung an die große Schwester in den Niederlanden wohl zu Recht. Die Impressionen von „Klein Amsterdam“, als vollständig von Wasser umgebenen Altstadtkern, wurden noch einmal während der Busfahrt unterstrichen.

Am Waldhotel angekommen wartete schon nach einer kleinen Erfrischungsphase ein sehr schönes 3-Gänge Menü. Zum gemütlichen Ausklang des Abends verköstigten die Teilnehmer noch weiter norddeutsche Traditionsgetränke.

Der dritte Tag ist leider schon der Abreisetag. Es geht wieder zurück in die  ostwestfälische Heimat. Vorher aber noch einmal in gemeinschaftlicher Runde gehaltvoll Gefrühstückt und gut gestärkt an den Timmendorfer Strand. Jetzt spielt auch das Wetter besser mit. Aber eine steife Brise wie der Norddeutsche zu sagen pflegt weht noch immer.

Bevor es endgültig zurück ins Lippische geht noch einen kleinen Abstecher Richtung Hemmelsdorfer See, westlich von Travemünde. Hier besuchen die Teilnehmer noch Karls Erlebnishof, eine Mischung aus Hofladen, gläserner Manufaktur, Restaurantbetrieb und Fahrgeschäften. Hier können neben einer Holzofen-Bäckerei, Marmeladenküche auch eine Bonbon-Manufaktur besichtigt werden. Probieren inklusive.

 

 

 

Anschließend geht es jetzt aber wirklich los. Diesmal liegt der Kurs Süd-Südwest an. Nach einer ereignislosen Rückfahrt kommen alle Teilnehmer gut gelaunt aber auch müde wieder in Blomberg an. Aber das Resümee ist bei allen Teilnehmern einstimmig. Bei dieser hervorragenden Ausarbeitung durch die Rottführung sind wir schon auf die nächste Ankerrottfahrt gespannt.

weiter Fotos zur Rottfahrt, hier

Familienschnatgang 2018

Zum Ende der Sommerferien war es wieder soweit, das Ankerrott beging den allseits beliebten Familienschnatgang. Waren die Aussichten auf ein sonniges und trockenes Wochenende bei diesem Jahrhundertsommer selten besser.

Der Fünfmonatszeitraum von April bis August führte zudem durch den wärmsten April und Mai seit den Wetteraufzeichnungen. Durchschnittstemperaturen in Blomberg, die sonst nur 1.000 bis 1.500 Kilometer weiter südlich gemessen werden deuteten auf einen fantastischen Nachmittag, mit einer kleinen Outdoor-Aktivität auf der Minigolfanlage in der Walkenmühle, hin.

Zentraler Treffpunkt war wie immer der Anker an der Reinickendorfer Straße. Doch ein sich ankündigendes Tiefdruckgebiet namens Wanda sollte schon im Vorfeld für wechselhaftes Wetter und ungewohnt kalte Temperaturen sorgen.

So wurden die Teilnehmer bei ihrem Schnatgang durch Blomberg von Regengüssen bei ca. 16 °C auf eine harte Probe gestellt. Würde das Wetter beim Eintreffen an der Minigolfanlage mitspielen?

Zuerst schien es sich auch so zu fügen, sodass der Spielbetrieb auf der 18-Loch Betonspielstätte aufgenommen wurde. Die Treffsicherheit sollte sich auch ohne Diopter und Ringkorn, dafür aber mit einem Putter (Schläger zum Einlochen) und den mit Dimples (Grübchen zur Reduzierung des Strömungswiderstandskoeffizienten) durchsetzten Minigolfball, bewältigen lassen.

Ziel erkannt, Rottführer Marco Hasubski bereitet sich zum Schlag vor

Soweit ging sich alles gut an. Bis Wandas Vorboten wieder aktiv in den Spielbetrieb eingriffen und diesen hämmten. Während der folgenden längeren Spielunterbrechung einigte man sich schließlich darauf die Teilnehmer mit Sammeltaxen an den eigentlichen Bestimmungsort des Familienschnatgangs zu verbringen. So fuhr man letztendlich die restliche Wegstrecke zum eigentlichen Ziel des Familienschnatgangs, das Rottlokal des befreundeten Eichenrotts „In der Pütten“.

Trotz der widrigen Wetterverhältnisse wurde es dennoch ein schöner Abend in geselliger Runde. Gutes Essen, gepaart mit den zugehörigen Getränken ließen den verregneten Nachmittag schnell vergessen.

Ankerrott richtet „1. ABS-Jungschützenschießen U20“ aus

Was liegt näher in einem schützenfestfreien Jahr als einen rottübergreifenden Wettbewerb der Jungschützen in der Klasse U20 auszutragen. So oder so ähnlich dachten in den Wintermonaten zum Jahreswechsel 2017/2018 vier Nachwuchsschützen des Ankerrrotts. Am vergangenen Freitag, den 25. Mai 2018 war es dann, ab 17.00 Uhr in der Schießhalle am Alten Dreschplatz in Blomberg, soweit.

Wie war es zu dieser erstmaligen Veranstaltung gekommen und welchen Hintergrund gibt es dazu? Gerade in einem ländlich gelegenen Traditionsverein wie dem Alten Blomberger Schützenbataillon von 1576 e.V. geht auch der demografische Wandel nicht spurlos vorüber. Michel Hasubski, Leon Vlaaderen, Lennart Brendel und Denis Siepert engagieren sich nicht nur als erfolgreiche Handballer in der HSG Blomberg-Lippe, sondern allesamt auch als aktive Nachwuchsschützen im Ankerrott. Gemäß dem Motto „Wie der Vater, so der Sohn“. So wollten die Vier Akzente setzten und das Gemeinschaftsgefühl in einer rottübergreifenden Veranstaltung weiter konzentrieren.

Ein Konzept zur Durchführung der Veranstaltung wurde Oberst Peter Begemann durch den Rottführer des Ankerrotts, Marco Hasubski vorgestellt. Oberst Begemann war von der Ankerrottinitiative zur Auffrischung der Jugendarbeit so begeistert, dass er im Sinne des Alten Blomberger Schützenbataillon sich spontan zur Unterstützung dieser Veranstaltung bereit erklärte.

Mit zusätzlicher Unterstützung von altgedienten Ankerrottschützenbrüdern machten sich die vier Nachwuchsschützen in die Detailplanung. Viel gab es zu organisieren, Einladungen an alle Rötter schreiben, Teilnehmerlisten und Dienstpläne generieren, Getränke und Bratwürstchen sowie die aktuellste Musik aussuchen. Es sollte ja schließlich eine Jugendveranstaltung für die Altersklasse Ü16 bis U20 sein. Und eins ist den Vieren besonders wichtig, es sollten auch Jugendliche egal ob männlich oder weiblich angesprochen werden, die bisher nichts mit einem der 13 in Blomberg beheimateten Röttern zu tun haben.

Das Reglement zur Durchführung war schnell gefunden. Jeder jugendliche Teilnehmer, der in einem Rott aktiv gemeldet ist, durfte in der Kleinkaliberklasse starten. Dabei wurde zusätzlich zwischen  Einzel- und Mannschaftwertung unterschieden. In der Mannschaftswertung war es den Teilnehmern freigestellt, ob eine Rottmannschaft oder eine Mixed-Mannschaft aus unterschiedlichen Röttern gebildet wird. Somit musste jeder Teilnehmer in der Einzelwertung 10 Schuss bzw. 5 Schuss für die Mannschaftswertung abgegeben. Die Jugendlichen, die nicht oder noch nicht zum ABS dazugehören, dürfen sich unter fachkundiger Anleitung auf dem Luftgewehrstand versuchen.

So der Plan. Und die Umsetzung sollte auch dementsprechend erfolgen.

Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer durch Oberst Begemann und Olt. Marco Hasubski ging es auch schon direkt in den Wettbewerb.

Begrüßung durch Oberst Begemann und Olt. Hasubski

Während sich die ersten Teilnehmer dem Wettbewerb stellten, bildeten sich gemischte rottunabhängige bzw. -übergreifende Gruppen in geselliger Laune. Kühle Getränke, frisch gegrillte Bratwürstchen und Musik sorgten zusätzlich für einen kurzweiligen Nachmittag. Gegen 20.00 Uhr begrüßte Oberst Begemann in der Ansprache zur Siegerehrung auch das zahlreiche Erscheinen der weiblichen Jugend an diesem Abend.

Wer wird wohl der nächste Gewinner sein?

In der Siegerehrung wurden die durch die Namensgeber gestifteten Pokale an die erfolgreichen Kleinkaliberschützen übergeben.

Sieger im Kleinkaliberschießen (50-Meter)

Obst. Begemann Pokal (Höchste Ringzahl)

– Daniel Hill (Pinselrott)

 

 

 


Olt. Hasubski Pokal (Beste Teamwertung)
– Daniel Unrau (Pumpenrott),
– Janic Stohlmann (Pumpenrott)
– Tim Angermann (Germania-Rott)

 

 


Hptm. Schelp Pokal (Bester Schluss)

– Mario Rau (Rosenrott)

 

 

 

Ebenso wurden unter viel Applaus durch die anderen Teilnehmer die ersten drei Plätze im Luftgewehrschießen mit einer Urkunde bedacht. Hierbei brauchten sich die weiblichen Teilnehmer mit ihren Ergebnissen nicht hinter ihrer männlichen Konkurrenz verstecken.

Sieger im Luftgewehrschießen (50-Meter)

Marie Buch, Leon Kindler und Tim Middeke (2 v.l.n.r)

 

1. Platz: Leon Kindler
2. Platz: Tim Middeke
3. Platz: Marie Buch

 

 

 

Oberst Begemann bedankt sich für die rege Teilnahme an dieser ersten Veranstaltung im Rahmen der Jugendarbeit und kann sich eine dauerhafte Ausführung sehr gut vorstellen. Ebenso zieht Rottführer Marco Hasubski eine sehr positive Bilanz und bedankt sich bei allen Unterstützern und Helfern aus den teilnehmenden Röttern für die sehr gute Unterstützung. Auch er ist der Meinung, dass die Fortführung dieser Jugendveranstaltung eine gute Sache ist und mit dem heutigen Abend der Grundstock gelegt werden konnte.

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Tanz in den Mai 2018 – Hamburger Berg

Die Walpurgisnacht oder auch das Hexenbrennen ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest welches in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. In unseren Breitengraden auch unter dem urbanen Arbeitstitel „Tanz in den Mai“ bekannt.

Am vergangenen Montag war es dann auch wieder auf dem Hamburger Berg, dem Einzugsgebiet des Ankerrotts – 13. Rott im Alten Blomberger Schützenbataillon, soweit. Viele fleißige Hände sorgten schon beim Aufbau des Getränkewagens und der Zelte am Wahrzeichen des Ankerrotts, dem Anker an der Reinickendorferstraße, Ecke Schöneberger Straße, für reichlich gute Laune.

Pünktlich eröffnete Rottfüher Marco Hasubski bei großem Andrang von Jung und Alt den ungezwungenen Nachmittag. So dauerte es auch nicht lange bis sich gesellige Gesprächsgruppen aus Teilnehmern des Schützenwesens, der Nachbarschaft Hamburger Berg und anderen Freunden und Gästen bildeten. Lecker Grillspeisen und Getränke aus der Region waren ebenso bei Groß und Klein beliebt.

Neben musikalischer Unterhaltung aus der damengeführten Sektbar wurde für die bis zu 30 jüngsten Gäste auf der angrenzenden Grünfläche eine Ballspielfläche mit Torschussmöglichkeit bereitgestellt. Bis spät in die Nacht wurde ausgelassen gefeiert und der heiligen Walburga, der Namensgeberin der Walpurgisnacht gedacht, die übrigens im Mittelalter am 1. Mai heiliggesprochen wurde.

 

Wie die Rottführung am Abend bekundet „Wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung, die durch den großen Besuch der Teilnehmer einen dauerhaften Stellenwert in Blomberg hat“.

Das Ankerrott bedankt sich bei allen Teilnehmern und freut sich auf das nächste Mal.

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Rottführerpokal 2018

Am vergangenen Donnerstag, den 19. April war es um 18.00 Uhr in der Schießhalle wieder soweit. Das diesjährige Rottführerpokalschießen um die gleichnahmige Trophäe wurde durch die  Schießgruppenleiterin Rita Korte eröffnet.

In der Schießdisziplin Luftgewehr auf den 10-Meter Ständen des LG1, bei jeweils 15 Wertungsschüssen, galt es die Höchstringzahl von 150 Ringen zu erzielen.

Nach einem spannenden Wettkampf ermittelte die Schießgruppenleiterin Rita Korte die offiziellen Ergebnisse der Schützinnen. Im Rahmen der Verkündung der Schießergebnisse durch den Rottführer Marco Hasubski wurden die drei Bestplatzierten, ebenso wie Rita Korte für ihren Einsatz um das Damenschießwesen im Ankerrott mit einem kleinen Blumengruß bedacht. Der Siegerin des diesjährigen Rottführerpokalschießens, Katja Zeiger, wurde zusätzlich der Rottführerpokal überreicht.

Andrea Buch, Katja Zeiger und Silvia Schönfeld, die Gewinnerinnen des Rottführerpokalschießens 2018

Ergebnisse des Rottführerpokalschießens 2018

Name Ringzahl
1. Platz Katja Zeiger 144
2. Platz  Silvia Schönfeld 139
3. Platz  Andrea Buch 137

 

Vergleichsschießen – Ankerrott-Damen vs. Ankerrott-Herren

Schon im Vorfeld zum jährlichen Vergleichsschießen zwischen den Ankerrott-Damen und den Ankerrott-Herren am 16. März, war die Stimmung bis zum Zerreißen gespannt.

Werden sich die Ankerrott-Herren, wie im vergangenen Jahr gehen Ihre Damen, behaupten können?

Die regelmäßigen Schießergebnisse in der Ankerrott-Damenschießgruppe unter der Leitung von Rita Korte versprachen zumindest einen spannenden Wettkampf. Auch wenn die Ankerrott-Damen in einer der zwei Schießdisziplin nicht so geübt sind.

In den Schießdisziplinen Luftgewehr auf den 10-Meter Ständen bzw. Kleinkaliber auf den 50-Meter Ständen sollte es sich auch in diesem Jahr wieder entscheiden. Jeweils 15 Wertungsschüsse umfasste jede der zwei Schießdisziplinen. Somit ist unter optimalen physischen und psychischen Bedingungen der Schützinnen und Schützen in Summe die Gesamtringzahl von 300 Ringen zu erreichen.

Um es an dieser Stelle schon einmal vorweg zu nehmen, die maximale Ringzahl wurde an diesem Abend weder von den Damen noch von den Herren erreicht.

Vielleicht lag es bei den Ankerrott-Damen auch an der großzügigen Sektspende der Ankerrott-Herren. Mit einem zwinkernden Auge wurde das als ggf. mögliche Taktik der Herren im Verlauf des Abends vielfältig diskutiert.

Nach einem spannenden Wettkampf zwischen den Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren wurden letztendlich folgende Ergebnisse ermittelt:

Ringzahl gesamt
Ankerrott-Damen Ankerrott-Herren

 3146  3834
Einzelwertung Ankerrott-Damen Ankerrott-Herren
1. Platz  Cathrin Hasubski (257 Ringe)  Josch Buch (284 Ringe)
2. Platz  Nicole Schnitzler  Matthias Richter
3. Platz  Andrea Buch  Michiel Hussaarts

Mit dem ersten Platz in der Herrenwertung sicherte sich Schützenbruder Josch Buch auch gleichzeitig den Gewinn des Monatspokal.

Rottführer Marco Hasubski bedankt sich für die sehr guten Schießergebnisse der Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren. Ebenso für die rege Teilnahme und stellte für 2019 einen noch spannenderen Vergleichsschießabend in Aussicht.

Ankerrottdamen begleiten den Nachtwächter

Bis um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts sorgte vom Einbruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgengrauen der Nachtwächter für die Sicherheit in der Bevölkerung. Zu jeder vollen Stunde vernahmen Sie den Stundenruf „Hört Ihr Leut‘, lasst euch sagen…“ und wussten, dass der Nachtwächter mit seinen Arbeitsutensilien, wie Laterne, Horn, Glocke und Hellebarde für die Sicherheit der Stadt unterwegs war. Und das bei Regen, Schnee oder Sturm. Die Blomberger Bürger konnten sich in Sicherheit wiegen.

Die Damen der Ankerrottschießgruppe um Rita Korte wollten ihre Stadt auch einmal aus dem historischen Blickwinkel des Nachtwächters sehen. Bei sehr mäßigen und kalten Wettern begleiteten sie den Nachtwächter bei einem Nachtwächterrundgang durch ihr kleines Städtchen.

Blombergs Nachtwächter sind für unsere Sicherheit unterwegs

Marktplatz, Burg, Kuhpforte, Weinberggasse, Niederes Tor, Kuhstraße oder der Mauerpforte im Seligen Winkel, zu allen Orten konnte der Nachwächter historische oder kleine Anekdoten erzählen.

Nach getaner Arbeit, kehrten die Damen noch zünftig ein und unterhielten sich noch lange über die neuen Erkenntnisse und Anekdoten des Nachwächters.

Und natürlich über unsere „kleine Stadt die alles hat“.

Das Ankerrott hat den Bogen raus

Am letzten Wochenende im August war es dann endlich wieder soweit. Zum traditionellen Ankerrottschnatgang trafen sich die großen und kleinen Ankerrottschützen am Anker auf dem Hamburger Berg. Wenn auch zum Ende der Sommerferien das Wetter nicht zwingend der Jahreszeit gerecht wurde, folgten dem Aufruf durch die Rottführung eine stattliche Anzahl von Teilnehmern.

Dieses Mal führte der Wanderweg vom Hamburger Berg, an der Burg mitsamt der Stadtmauer vorbei und hinunter, über die Schiederstraße, bis auf die rechte Uferseite des Distelbachs. Das zweite Etappenziel, die Außensportstätte der Bogenschießabteilung des TV Blombergs, war erreicht.

Nach einer kleinen Verschnaufpause inkl. Stärkung wurden die Ankerrottschützen durch die 2. Vorsitzende und Lizenztrainerin der Bogenabteilung, Frau Ellen Fricke, in die Geheimnisse des Bogenschießens eingeweiht.

Da sich die Ankerrottschützen mit dem Schießen durchaus auskennen, ging es auch schnell ans Sportgerät. Jedoch muss man neidlos anerkennen, dass Fachterminologie wie z. B. Pfeilbalance – optimaler Schwerpunkt, Pfeillänge und Auszug, Energie und Momentum oder Spinewert-messung und -berechnung mitunter an eine Physikstunde aus der Schulzeit erinnerte.

Auf jeden Fall waren alle Teilnehmer mehr als begeistert und hatten einen abwechslungs-reichen und spannenden Nachmittag mit einer sehr interessanten Sportart.

Der Abschluss fand in der Rottlaube des Lindenrotts im Königswinkel statt. Während sich die Kinder mit Ballspielen vergnügten, belebten sich die Eltern mit Kaffee und Kuchen. Der Tag schloss mit einem zünftigen Grillabend.

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Ankerrott übernimmt die Ehre als Fahnenrott

Wie auch schon in den vergangenen Jahren schlägt das Ankerrott sein strategisches Rottlokal in der Barntrupper Straße 1, bei Familie Buch auf.

So auch am Freitag, den 9. Juni 2017 zu einem Sondertreffen, um eine Delegation des Eichenrotts, als scheidendes Fahnenrott, zur offiziellen Übergabe der 80 Lanzen zu empfangen. Mit der Übergabe der Lanzen, als elementarer Bestandteil der ABS-Insignien, geht auch die Aufgabe zur Ausgabe vor und die Entgegennahme nach Ausmärschen sowe die Pflege und Wartung für die nächsten zwei Jahre auf das Ankerrott über. Die Ehre als Fahnenrott zu fungieren wird aufgrund der stattlichen Anzahl von 13 Röttern im Alten Blomberger Schützenbataillon nur alle 26 Jahre zuteil.

Aufmarsch der Eichenrott-Delegation unter Führung von Hpt. und Rofführer Olaf Schlicht

Die Amtszeit als Fahnenrott beträgt immer zwei Jahre. Der Wechsel wird traditionell vor dem anstehenden Schützenfest durchgeführt. Um die Aufgabe als Fahnenrott vollumfänglich ausfüllen zu können, wird das neue Fahnenrott in den nächsten Tagen von der Fahnenabordnung des ABS und des Spielmannszug Istrup eingewiesen.

In einem feierlichen Akt unterzeichneten Rottführer Hpt. Olaf Schlicht (Eichenrott) und Olt. Marco Hasusbki (Ankerrott) die Überlassungsurkunde für die Lanzen. Die Unterschriften der Rottführer auf der Überlassungsurkunde bezeugten anwesende Schützenbrüder beider Rötter.

Die Rottführer nach erfolgreicher Unterzeichnung (Olt. Marco Hasubski und Hpt. Olaf Schlicht, v.l.)

Im Anschluss der feierlichen Übergabe ging es in ungezwungener, geselliger Runde mit gelebter Kammeradschaft bis tief in die Nacht weiter.

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Andreas Schnitzler sichert sich den Maipokal

Zweimal im Jahr schießt das Ankerrott traditionell seine Pokale aus. Am vergangenen Freitag trafen sich die Schützenbrüder in der Schießhalle, um unter ihresgleichen die besten Schützen für den Maipokal zu küren.

Dem Schießmodus folgend, bewiesen sich die Schützen in den Disziplienen 10m Luftgewehr und 50m Kleinkalieberschießen. Mit 2 x 15 Schuß galt es die optimale Ringzahl von 300 zu erreichen.

Nach einem spannenden Wettkampf konnte sich Andreas Schnitzler mit 281 Ringen von den nachfolgenden Schützenbrüdern absetzen. Markus Otto als Zweitplazierter folgte mit 10 Ringen Unterschied. Den dritten Platz sicherte sich Roland Schönfeld mit einer weiteren Differenz von 4 Ringen.

Der Gewinner des Monatspokals, Matthias Richter, lag nur 1 Ring hinter dem Drittplatzierten Schönfeld. In der Seniorenklasse sicherte sich Michael Kujath gekonnt mit ruhige Hand und klarem Blick den Ü60-Pokal.

Andreas Schnitzler (3. v. r.) und die weiteren Gewinner des Abends

Eine Besonderheit konnte Rottführer Marco Hasubski an diese Abend noch vermeldern. Entsprechend den Rottstatuten geht ein Pokal bei einem Trippel-Gewinn in den dauerhaften Besitz des jeweiligen Schützen über.

Das Privileg des Trippel-Gewinns traf an diesem Abend zwei Schützenbrüder. Somit musste die Gesamtringzahl über den Verbleib des Pokals entscheiden.

Mit einer äußerst knappen Differenz von 6 Ringen konnte sich Patrick Vlaanderen vor Dr. Stephan Breuning über den Pokalgewinn freuen.