Schlagwort-Archive: Ankerrott

Gewinner des Herbstpokals 2019 – Matthias Richter

Im September wird im Ankerrott, zur Vorbereitung auf den Bataillonspokal im Alten Blomberg Schützenbataillon, traditionell der Herbstpokal ausgeschossen. Das Regularium besagt, dass neben den vier Pokalen (Herbstpokal Platz 1 bis Platz 3, Ü60-Pokal) auch der obligatorische Monatspokal und die Ehrenscheibe ausgeschossen werden.

Der Schießwettbewerb umfasst wie immer zwei Schießdisziplienen. Die Königsklasse, das  Kleinkaliberschießen auf dem 50-Meter-Stand, sowie das Luftgewehrschießen auf der 10-Meter-Bahn. Im Optimum gilt es 300 Ringe als mögliche Gesamtringzahl zu erreichen.

Als Gewinner des Herbstpokalschießens 2019 konnte sich Schützebruder Matthias Richter (282 Ringe) vor seinen Kontrahenten Lennat Brendel (272 Ringe) und Michael Kujath (263 Ringe) durchsetzten. Hierbei gilt es besonders, neben den altgedienten Schützenbrüder Matthias Richter und Michael Kujath, die ruhige Hand und das junge Auge von Lennart Brendel hervorzuheben. Lennart gehört zu einer mittlerweile ansehnlichen angewachsenen Gruppe von Ankerrott-Jungschützen.

Den Ü60-Pokal sicherte sich in diesem Jahr Dieter Uder.  Die Ehrenscheibe sicherte sich Jonas Buch beim 9ten Schuß und einer gewerteten 10,1. Jonas reiht sich ebenfalls in die Gruppe der Ankerrott-Jungschützen ein.

Den Monatspokal konnte Tino Bahl für sich beanspruchen.

Gewinner und Platzierten im Ankerrott: M.Kujath, T.Bahl, L.Brendel, J.Buch, M.Richter, D.Uder, begleitet durch Rottführer M.Hasubski (v.l.)

Ergebnisse Herbstpokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Matthias Richter 146 136 282 1
Lennart Brendel 131 141 272 2
Michael Kujath 127 136 263 3
Gewinner Ü60 Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Dieter Uder 127 137 264 1
Gewinner Ehrenscheibe Ringe KK Ringe LG Ringe Summe 10er
Jonas Buch 118 123 241 10,1
Gewinner Monatspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe 10er
Tino Bahl 124 132 256 10,0

 

Familienschnatgang 2019

Dass das Ankerrott sich bei seinem jährlich stattfindenden Familienschnatgang sportlich darstellt ist auch über ABS-Rottgrenzen hinaus kein Geheimnis mehr. Auch in diesem Jahr wurde der Familienschnatgang zu einem besonderen sportlichen Ereignis.

Nachdem sich die Teilnehmer traditionell am Anker in der Reinickendorfer Straße zusammengefunden haben, ging es bei bestem Wetter um die 30 °C in Richtung Maspe. Um den älteren Schützenschwestern- und Brüdern gerecht zu werden wurde ein Fahrdienst in Anspruch genommen. Am Dorfgemeinschaftshaus angekommen, gab es schon die erste Stärkung mit Kaffee und Kuchen. Dies sollte sich gerade für später als besonders Zweckmäßig erweisen.

Gerne folgte der Rottführer Marco Hasubski der schönen Idee unseres langjährigen Schützenbruders Dieter Uder. Dieter Uder hatte schon früher einmal die Idee eingebracht, ein Rott-Event mit einem Boßeln-Wettbewerb zu verbinden. Soweit sollte es heute nun sein.

Übungswürfe im Ankerrott

Gemäß Wikipedia wird Boßeln wie folgt definiert (Auszug)

 Boßeln (in einigen Regionen als Klootschießen bezeichnet, auch wenn sich diese beiden verschiedenen Sportarten nur teilweise überschneiden) ist eine Sportart, die in unterschiedlichen Formen in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird.

Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Boßeln wird in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen (Feldern, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt. Ursprünglich ist Boßeln eine Mannschaftssportart. Als Einzelsportart wird auf Weite geworfen.

(Vollständiger Beitrag, siehe https://de.wikipedia.org › wiki › Boßeln)

Die gewählte Strecke, abseits von befahreren Straßen, war im Vorfeld schnell aussgemacht und sollte letztendlich zum Bestimmungsort der geselligen Abendveranstaltung führen.

Nachdem zwei Mannschaften, selbstverständlich mit weiblicher Beteiligung von Schützenschwestern, gefunden waren ging es auch schon los. Das ausgelobte Ziel des Boßelns in Herrentrup, sprich der private Garten des Rottmeisters Michiel Hussaarts und seiner Gattin Sandra, wurde wurfkräftig angegangen.  Die eigentliche Spielstätte, der Reckenbrucherweg mit dem Übergang in den Reckenbruch mitsamt seiner angrenzenden Felder, stellte sich mitunter als herausfordend dar. Zeitweilig musste die ca. 10,5 cm und 1 Kg schwere Boßelkugel, wie bei einer jagdlichen Nachsuche, aus den angrenzenden Agrarbereichen wiedergefunden werden.

In Herrentrupp angekommen ging es direkt in den einladend geschmückten Garten von Familie Hussaarts. Kühle Getränke und leckere Speisen sorgten bis in die späten Nachtstunden für einen sehr schönen und kurzweiligen Abend.

Vielen Dank Sandra und Michiel für die Bereitstellung der wunderschönen Örtlichkeiten.

weiter Fotos, hier

Gewinner des Frühjahrspokals 2019 – Josch Buch

In Vorbereitung auf unser Schützenfest im Juli bietet das Frühjahrspokalschießen im Ankerrott die Möglichkeit, die Treffsicherheit für den Königsschuss zu prüfen.

Als Gewinner des Herbstpokalschießens 2018 bestätigte Josch Buch auch beim Frühjahrspokalschießen 2019 sein zielsicheres Auge gepaart mit einer ruhigen Hand. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Endergebnis mit 281 Ringen zum ersten Platz reichte. Dicht gefolgt auf Platz zwei, Michiel Hussaarts mit 279 Ringen. Den dritten Platz mit 269 Ringen belegte Dr. Stephan Breuning.

Den Ü60-Pokal sicherte sich in diesem Jahr Michael Kujath.  Den Monatspokal konnte Markus Otto für sich beanspruchen.

Der Schießwettbewerb gestaltet sich traditionell in zwei Schießdisziplienen. Dem Kleinkaliberschießen auf dem 50-Meter-Stand. Sowie das Luftgewehrschießen auf der 10-Meter-Bahn. In Summe konnte die Gesamtringzahl von 300 Ringen erzielt werden.

Auch wenn es aktuell noch nicht für die forderen Plätze reichte, haben sich unsere Jungschützen hervorragend geschlagen.

Die Gewinner des Abends: M.Kujath, M.Otto, Dr.S.Breuning, M.Hussaarts, J.Buch geehrt durch  Rottführer M.Hasubski (v.l.)

Ergebnisse Frühjahrspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Josch Buch 141 140 281 1
Michiel Hussaarts 138 141 279 2
Dr. Stephan Breuning 125 136 261 3
Gewinner Ü60 Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Michael Kujaths 124 133 257 1
Gewinner Monatspokal Ringe KK Ringe LG Ringe Summe Platz
Markus Otto 118 143 261 1

 

Tanz in den Mai 2019 – Hamburger Berg

Am vergangenen Dienstag, pünktlich um 18.00 Uhr, war es dann auch wieder auf dem Hamburger Berg soweit. Im Einzugsgebiet des Ankerrotts, dem 13. Rott im Alten Blomberger Schützenbataillon, eröffnete Rottführer Marco Hasubski den „Tanz in den Mai“.

Wie schon aus den vergangenen Jahren bekannt, wurde die Grünfläche an der Reinickendorferstraße, Ecke Schöneberger Straße zu einer kleinen Eventfläche mit Getränke-, Grill- und Toilettenwagen und Zelten umfunktioniert. Wettergott Petrus meinte es an diesem Abend besonders gut mit dem Ankerrott. Bei Temperaturen um 17 °C und einem leicht böigen Wind bei fast wolkenlosen Himmel ließen die zahlreichen Besucher auch nicht lange auf sich warten.

Schnell fülhlen sich die Besucher bei Gesprächen heimisch

Die Sitzplätze in den bereitgestellten Zelten wurden, auch und gerade wegen der liebevoll floral dekorierten Tische, zahlreich besetzt. Wie sich wieder einmal schnell herausstellte ebenso eine gute Wahl um die leckeren Spezialitäten lippischer Fleischerkunst mit kühlen Getränken zu genießen.

Jung und Alt erfreuten sich gleichermaßen an den Ankerrottdamen in der Sektbar. Gewohnt charmant betrieben sie musikalisch unterstützt durch aktuelle Chartplatzierungen den Wertmarken- und Süßigkeitenverkauf. Ebenso sorgten die Damen für reichlich Spielzeug für die kleinen Gäste.

Die Qual der Wahl, nicht nur bei den kleinen Gästen

Bis spät in die Nacht wurde ausgelassen gefeiert und das Fazit vieler Besucher des Abends war. „Eine sehr gelungene Veranstaltung die Magnetwirkung hat. Hier trifft man Freunde und Bekannte wieder, die vielleicht schon ein bisschen aus dem persönlichen Blickfeld entschwunden sind. Ein schöner Mehrwert für Blomberg und den Hamburger Berg“.

 

Treffender als in dem Fazit beschrieben hätte es Rottführer Marco Hasubski und das Ankerrott nicht sagen können. Somit bleibt letztlich nur der Dank an alle Teilnehmer, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Das Ankerrott bedankt sich herzlichst bei allen Teilnehmern und freut sich auf das nächste Jahr zum gemeinsamen Tanz in den Mai.

weiter Fotos, hier

Rottfahrt 2018 – Hansestadt Lübeck

Um eine liebgewonnene Tradition im Ankerrott fortzuführen, brachen am Freitag, den 21.09.2018 um 7.00 Uhr, 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ankerrottfahrt auf.  Wie schon seit etlichen Jahren führt das Ankerrott immer im schützenfestfreien Jahr eine dreitägige, mit Highlights angereicherte Rottfahrt durch. Neben den Schützenschwestern und -brüdern komplettieren auch immer wieder befreundete Teilnehmer des Ankerrotts die Tourgruppe.

Die diesjährige Ankerrott-Tour führte die Teilnehmer von Blomberg aus, Kurs Nord-Nordost durch die Lüneburger Heide, bis zu Bestimmungsort Bad Schwartau, ca. fünf Kilometer nördlich von Lübeck gelegen. Dem Namensgeber der gleichnamigen Ostseebucht.

Hier erwartete die Teilnehmer in unmittelbarer Nähe zum Fluss Schwartau gelegenes,  attraktives seit 1924 familiär geführtes Waldhotel Riesebusch auf den Bezug. Das Haus beherbergte zudem auch schon den, im Jahr 1929 durch die Schwedische Akademie mit einem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneten, deutschen Schriftsteller Paul Thomas Mann. Buddenbrooks – Verfall einer Familie (1901) ist das früheste unter den großen Werken Thomas Manns und gilt heute als der erste Gesellschaftsroman in deutscher Sprache von Weltgeltung.

In dieser vortrefflichen Umgebung endet der erste Tag mit einem exzellenten 3-Gänge Menü, gefolgt von einem geselligen Abend mit musikalischer Begleitung.

Der zweite Tag begann zur Stärkung mit einem ausgezeichneten Frühstück bevor es mit dem Bus nach Travemünde ging. Nach einem entspannten Spaziergang über die Promenade,  bestiegen die Teilnehmer das Panoramaschiff MS Hanse. Nach einer gut eineinhalb stündigen Fahrt lief die MS Hanse nach dem Genuss von leckerem Bordkaffee und Kuchen in Lübeck ein.

 

 

 

Die eigenständige Entdeckungstour der Lübecker Altstadt wurde direkt in Anspruch genommen. Es gab ja schließlich viel zu sehen und schon im Vorfeld des geführten Stadtrundgangs zu erkunden.

Die Lübecker Altstadt, welche der historische Stadtkern von Lübeck und von der Ausdehnung das größte deutsche Flächendenkmal des UNESCO-Welterbes. Es liegt auf einer ca. 100 Hektar großen, von Wasserläufen und den Resten der Wallanlagen umgebenen dicht bebauten Insel, die Ende 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Diese historische Insel zwischen der Trave und dem Elbe-Lübeck-Kanal ist von den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer mit den erhaltenen Stadttoren Burgtor und Holstentor sowie der frühneuzeitlichen Befestigungswerke und Hafenanlagen des 19. Jahrhunderts umgeben.

Die Ansicht der Altstadt wird durch die Sieben Türme geprägt. Die Straßenansicht wird durch zahlreiche Giebelhäuser verschiedener Epochen geprägt, darunter auch der Backsteingotik. Hinter den Giebelhäusern schließen sich typischerweise die Lübecker Gänge und Höfe an. Die Hansestadt erhielt 1160 das Stadtrecht und wird auch „Stadt der Sieben Türme“ oder „Tor zum Norden“ genannt. Aber auch als „Klein Amsterdam“ bekannt, trägt sie den Namen in Anlehnung an die große Schwester in den Niederlanden wohl zu Recht. Die Impressionen von „Klein Amsterdam“, als vollständig von Wasser umgebenen Altstadtkern, wurden noch einmal während der Busfahrt unterstrichen.

Am Waldhotel angekommen wartete schon nach einer kleinen Erfrischungsphase ein sehr schönes 3-Gänge Menü. Zum gemütlichen Ausklang des Abends verköstigten die Teilnehmer noch weiter norddeutsche Traditionsgetränke.

Der dritte Tag ist leider schon der Abreisetag. Es geht wieder zurück in die  ostwestfälische Heimat. Vorher aber noch einmal in gemeinschaftlicher Runde gehaltvoll Gefrühstückt und gut gestärkt an den Timmendorfer Strand. Jetzt spielt auch das Wetter besser mit. Aber eine steife Brise wie der Norddeutsche zu sagen pflegt weht noch immer.

Bevor es endgültig zurück ins Lippische geht noch einen kleinen Abstecher Richtung Hemmelsdorfer See, westlich von Travemünde. Hier besuchen die Teilnehmer noch Karls Erlebnishof, eine Mischung aus Hofladen, gläserner Manufaktur, Restaurantbetrieb und Fahrgeschäften. Hier können neben einer Holzofen-Bäckerei, Marmeladenküche auch eine Bonbon-Manufaktur besichtigt werden. Probieren inklusive.

 

 

 

Anschließend geht es jetzt aber wirklich los. Diesmal liegt der Kurs Süd-Südwest an. Nach einer ereignislosen Rückfahrt kommen alle Teilnehmer gut gelaunt aber auch müde wieder in Blomberg an. Aber das Resümee ist bei allen Teilnehmern einstimmig. Bei dieser hervorragenden Ausarbeitung durch die Rottführung sind wir schon auf die nächste Ankerrottfahrt gespannt.

weiter Fotos zur Rottfahrt, hier

Markus Otto ist Gewinner des Maipokals 2018

Am vergangenen Freitag zeichneten sich schon im Vorfeld sportliche Ereignisse in Blomberg ab. Zum 15. Mal lud das OWL-Sportstudio hochkarätige Gäste zu einem sportlichen Talkabend in die Schießhalle ein. Ebenso ordentlich besucht war das Maipokalschießen des Ankerrotts.

In den Schießdisziplinen Kleinkaliber- und Luftgewehr ging es für die Schützenbrüder nach einem ausgewogenen Ernährungsplan gestärkt auf die Wettkampfstätten.

Ziel des Abends war es, die mögliche Höchstringzahl von 300 Ringen zu erreichen. Sowohl im Kleinkaliber- als auch im Luftgewehrschießen konnten jeweils 150 Ringe mit 15 Schuss erreicht werden. Voraussetzung für das Maximalergebnis ist natürlich die optimale Trefferlage im Zentrum des Spiegels.

Ankerrottschützen im Anschlag

Nach einem spannenden Wettkampf konnte sich folgende Schützenbrüder mit einem Pokal in den Klassen Maipokal, Ü60-Pokal und Monatspokal belohnen.

Schützenbruder Markus Otto konnte sich an diesem Abend mit 275 Ringen von den nachfolgenden Schützenbrüdern absetzen. Patrick Vlaanderen als Zweitplazierter folgte mit 267 Ringen. Den dritten Platz sicherte sich Michiel mit einer Differenz von 4 Ringen.

Der Gewinner des Monatspokals, Roland Schönfeld erreichte 246 Ringe. In der Seniorenklasse reichten 259 Ringe durch Guy Geerts für den Gewinn des Ü60-Pokals.

Markus Otto (3. v. l.) und die weiteren Gewinner des Abends

weiter Fotos, hier

Tanz in den Mai 2018 – Hamburger Berg

Die Walpurgisnacht oder auch das Hexenbrennen ist ein traditionelles nord- und mitteleuropäisches Fest welches in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. In unseren Breitengraden auch unter dem urbanen Arbeitstitel „Tanz in den Mai“ bekannt.

Am vergangenen Montag war es dann auch wieder auf dem Hamburger Berg, dem Einzugsgebiet des Ankerrotts – 13. Rott im Alten Blomberger Schützenbataillon, soweit. Viele fleißige Hände sorgten schon beim Aufbau des Getränkewagens und der Zelte am Wahrzeichen des Ankerrotts, dem Anker an der Reinickendorferstraße, Ecke Schöneberger Straße, für reichlich gute Laune.

Pünktlich eröffnete Rottfüher Marco Hasubski bei großem Andrang von Jung und Alt den ungezwungenen Nachmittag. So dauerte es auch nicht lange bis sich gesellige Gesprächsgruppen aus Teilnehmern des Schützenwesens, der Nachbarschaft Hamburger Berg und anderen Freunden und Gästen bildeten. Lecker Grillspeisen und Getränke aus der Region waren ebenso bei Groß und Klein beliebt.

Neben musikalischer Unterhaltung aus der damengeführten Sektbar wurde für die bis zu 30 jüngsten Gäste auf der angrenzenden Grünfläche eine Ballspielfläche mit Torschussmöglichkeit bereitgestellt. Bis spät in die Nacht wurde ausgelassen gefeiert und der heiligen Walburga, der Namensgeberin der Walpurgisnacht gedacht, die übrigens im Mittelalter am 1. Mai heiliggesprochen wurde.

 

Wie die Rottführung am Abend bekundet „Wieder einmal eine sehr gelungene Veranstaltung, die durch den großen Besuch der Teilnehmer einen dauerhaften Stellenwert in Blomberg hat“.

Das Ankerrott bedankt sich bei allen Teilnehmern und freut sich auf das nächste Mal.

weiter Fotos, hier

Vergleichsschießen – Ankerrott-Damen vs. Ankerrott-Herren

Schon im Vorfeld zum jährlichen Vergleichsschießen zwischen den Ankerrott-Damen und den Ankerrott-Herren am 16. März, war die Stimmung bis zum Zerreißen gespannt.

Werden sich die Ankerrott-Herren, wie im vergangenen Jahr gehen Ihre Damen, behaupten können?

Die regelmäßigen Schießergebnisse in der Ankerrott-Damenschießgruppe unter der Leitung von Rita Korte versprachen zumindest einen spannenden Wettkampf. Auch wenn die Ankerrott-Damen in einer der zwei Schießdisziplin nicht so geübt sind.

In den Schießdisziplinen Luftgewehr auf den 10-Meter Ständen bzw. Kleinkaliber auf den 50-Meter Ständen sollte es sich auch in diesem Jahr wieder entscheiden. Jeweils 15 Wertungsschüsse umfasste jede der zwei Schießdisziplinen. Somit ist unter optimalen physischen und psychischen Bedingungen der Schützinnen und Schützen in Summe die Gesamtringzahl von 300 Ringen zu erreichen.

Um es an dieser Stelle schon einmal vorweg zu nehmen, die maximale Ringzahl wurde an diesem Abend weder von den Damen noch von den Herren erreicht.

Vielleicht lag es bei den Ankerrott-Damen auch an der großzügigen Sektspende der Ankerrott-Herren. Mit einem zwinkernden Auge wurde das als ggf. mögliche Taktik der Herren im Verlauf des Abends vielfältig diskutiert.

Nach einem spannenden Wettkampf zwischen den Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren wurden letztendlich folgende Ergebnisse ermittelt:

Ringzahl gesamt
Ankerrott-Damen Ankerrott-Herren

 3146  3834
Einzelwertung Ankerrott-Damen Ankerrott-Herren
1. Platz  Cathrin Hasubski (257 Ringe)  Josch Buch (284 Ringe)
2. Platz  Nicole Schnitzler  Matthias Richter
3. Platz  Andrea Buch  Michiel Hussaarts

Mit dem ersten Platz in der Herrenwertung sicherte sich Schützenbruder Josch Buch auch gleichzeitig den Gewinn des Monatspokal.

Rottführer Marco Hasubski bedankt sich für die sehr guten Schießergebnisse der Ankerrott-Damen und Ankerrott-Herren. Ebenso für die rege Teilnahme und stellte für 2019 einen noch spannenderen Vergleichsschießabend in Aussicht.

Ankerrottdamen begleiten den Nachtwächter

Bis um die Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts sorgte vom Einbruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgengrauen der Nachtwächter für die Sicherheit in der Bevölkerung. Zu jeder vollen Stunde vernahmen Sie den Stundenruf „Hört Ihr Leut‘, lasst euch sagen…“ und wussten, dass der Nachtwächter mit seinen Arbeitsutensilien, wie Laterne, Horn, Glocke und Hellebarde für die Sicherheit der Stadt unterwegs war. Und das bei Regen, Schnee oder Sturm. Die Blomberger Bürger konnten sich in Sicherheit wiegen.

Die Damen der Ankerrottschießgruppe um Rita Korte wollten ihre Stadt auch einmal aus dem historischen Blickwinkel des Nachtwächters sehen. Bei sehr mäßigen und kalten Wettern begleiteten sie den Nachtwächter bei einem Nachtwächterrundgang durch ihr kleines Städtchen.

Blombergs Nachtwächter sind für unsere Sicherheit unterwegs

Marktplatz, Burg, Kuhpforte, Weinberggasse, Niederes Tor, Kuhstraße oder der Mauerpforte im Seligen Winkel, zu allen Orten konnte der Nachwächter historische oder kleine Anekdoten erzählen.

Nach getaner Arbeit, kehrten die Damen noch zünftig ein und unterhielten sich noch lange über die neuen Erkenntnisse und Anekdoten des Nachwächters.

Und natürlich über unsere „kleine Stadt die alles hat“.

Ankerrott übernimmt die Ehre als Fahnenrott

Wie auch schon in den vergangenen Jahren schlägt das Ankerrott sein strategisches Rottlokal in der Barntrupper Straße 1, bei Familie Buch auf.

So auch am Freitag, den 9. Juni 2017 zu einem Sondertreffen, um eine Delegation des Eichenrotts, als scheidendes Fahnenrott, zur offiziellen Übergabe der 80 Lanzen zu empfangen. Mit der Übergabe der Lanzen, als elementarer Bestandteil der ABS-Insignien, geht auch die Aufgabe zur Ausgabe vor und die Entgegennahme nach Ausmärschen sowe die Pflege und Wartung für die nächsten zwei Jahre auf das Ankerrott über. Die Ehre als Fahnenrott zu fungieren wird aufgrund der stattlichen Anzahl von 13 Röttern im Alten Blomberger Schützenbataillon nur alle 26 Jahre zuteil.

Aufmarsch der Eichenrott-Delegation unter Führung von Hpt. und Rofführer Olaf Schlicht

Die Amtszeit als Fahnenrott beträgt immer zwei Jahre. Der Wechsel wird traditionell vor dem anstehenden Schützenfest durchgeführt. Um die Aufgabe als Fahnenrott vollumfänglich ausfüllen zu können, wird das neue Fahnenrott in den nächsten Tagen von der Fahnenabordnung des ABS und des Spielmannszug Istrup eingewiesen.

In einem feierlichen Akt unterzeichneten Rottführer Hpt. Olaf Schlicht (Eichenrott) und Olt. Marco Hasusbki (Ankerrott) die Überlassungsurkunde für die Lanzen. Die Unterschriften der Rottführer auf der Überlassungsurkunde bezeugten anwesende Schützenbrüder beider Rötter.

Die Rottführer nach erfolgreicher Unterzeichnung (Olt. Marco Hasubski und Hpt. Olaf Schlicht, v.l.)

Im Anschluss der feierlichen Übergabe ging es in ungezwungener, geselliger Runde mit gelebter Kammeradschaft bis tief in die Nacht weiter.

weiter Fotos, hier klicken…